Mitmachen

Hast Du mich gesehen?
Sie haben ein Tier (Spuren, Bau, Kadaver...) gesehen und wollen uns davon berichten? Ihre Sichtung nehmen wir gerne hier entgegen. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht unserer Wildtier-Projekte, in denen Sie aktiv mitforschen können:


Wo leben und wie geht es Eichhörnchen in Berlin und Umgebung?
Leibniz-IZW, BIBS
Bitte Eichhörnchen melden und einige Angaben zu Aufenthaltsort und äußerlichen Auffälligkeiten anklicken!

Nahezu jede oder jeder hat in Berlin und Umgebung schon Eichhörnchen gesehen, dennoch ist unser Wissen über die flinken Nager recht begrenzt. Um mehr darüber zu lernen, wo genau sie sich gerne aufhalten, welche Variationen in der Fellfarbe anzutreffen sind oder wie häufig äußerliche Auffälligkeiten sind, die auf Ernährungsprobleme oder Krankheiten hindeuten, startet das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) am 18. Mai 2020 ein fünfmonatiges Citizen Science-Projekt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger von Berlin und den Umlandgemeinden können Sichtungen melden, Fotos hochladen und Fragen zu Aufenthaltsort und Gesundheitszustand der gesichteten Tiere beantworten. Diese Erkenntnisse werden die Grundlage für weitere Forschungsprojekte zum Eichhörnchen am Leibniz-IZW bilden.

Unter allen Teilnehmenden, die mit E-Mail-Adresse registriert sind und mindestens drei Eichhörnchen-Beobachtungen mit Foto gemeldet haben, werden am Ende des Projekts im Oktober 2020 eine Wildtierkamera und fünf Bücher verlost.

Zur Meldeseite

Copyright Eichhörnchen-Foto: Jon Juarez

*Jon A. Juárez photography*
Bienen, Bestäubung und Bürgerwissenschaft in Berlins Gärten
Technische Universität Berlin und Museum für Naturkunde
In einem bürgerwissenschaftlichen Projekt der TU Berlin und des Museums für Naturkunde wird untersucht, wie städtische Gärten zum Wildbienenschutz beitragen können.

Städte beherbergen zahlreiche Insektenarten. Viele von diesen Insekten sind spezialisierte Pflanzenbestäuber, wie zum Beispiel die Wildbienen, Schmetterlinge oder auch Schwebfliegen. Berlin beheimatet über 300 Wildbienenarten, von denen die Hälfte auf der Roten Liste und unter Naturschutz steht.

Wie können städtische Gärten zum Wildbienenschutz in Berlin beitragen? Wie können Gärtner*innen und Stadtplaner*innen Wildbienen und ihre Bestäubungswirkung in Gemeinschaftsgärten unterstützen?

In einem bürgerwissenschaftlichen Pilotprojekt untersuchen das Fachgebiet Ökosystemkunde/ Pflanzenökologie der TU Berlin und das MfN diese Fragen gemeinsam mit Berliner Gärtner*innen aus 24 Gemeinschaftsgärten. Unser Ziel ist es, die Kenntnisse zur Artenvielfalt, Ökologie und dem Schutz von Wildbienen in den Berliner Stadtgärten nicht nur aus wissenschaftlicher Sicht zu verstehen, sondern auch zum gesellschaftlichen Verständnis von Wildbienen in Berlin beizutragen. Das wissenschaftliche und gesellschaftliche Verständnis sind entscheidend für den Erhalt der biologischen Vielfalt in unseren Städten weltweit.

Mehr zum Projekt finden Sie auf der Projektseite:

Mitmachen

Wenn Sie Gärtner*in in einem der teilnehmenden Gärten sind und Interesse haben an dem Projekt teilzunehmen, schauen Sie unser Video zum Online-Workshop und melden Sie sich hier an: Anmeldung

Lernen Sie uns persönlich kennen und kommen Sie auch zu unserer Online-Fragestunden: 2 Mai um 12 Uhr. Den Link zum Video-Konferenz-Raum senden wir Ihnen gerne per E-Mail.

Häufige Fragen zum Projekt und eine Liste der teilnehmenden Gärten finden Sie weiter unten im Bereich FAQ. Schicken Sie uns Ihre Fragen jederzeit per E-Mail: Gartenbestaeuber@mfn.berlin

Anmeldung zum Projekt

Der Online-Workshop:

Dieser Workshop erklärt das Projekt: 1) eine kurze Einführung in unser Forschungsprojekt über wilde Bestäuber in Gemeinschaftsgärten; 2) eine kurze Einführung über Bestäuber und Bestäubung in Stadtgärten; 3) eine Einführung und Beschreibung des bürgerwissenschaftlichen Projekts.

Bitte nehmen Sie nach dem Sie das Video gesehen haben an der Umfrage zum Start des Projeks teil: Befragung öffnen

Langzeitmonitoring: „Finde den Igel!“
Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW)
Saisonale Aufgabe: zum Mitforschen von Mai bis Oktober

Igel gibt es in Berlin fast überall. Wie viele es sind und wo sie leben, muss noch erforscht werden. Da Berlin eine sehr grüne Stadt ist, finden die Tiere hier viele Versteckmöglichkeiten. Helfen Sie uns herauszufinden, welche Grünanlagen bei den Igeln besonders beliebt sein könnten und lernen Sie dabei die bevorzugten Lebensbedingungen Ihres Nachbarn, des Igels, besser kennen! In dieser Aufgabe begeben Sie sich auf einen nächtlichen Spaziergang in einer Grünanlage in Ihrer Umgebung und finden eventuell den einen oder anderen Igel.

Interessierte bitte bei Dr. Anne Berger melden: berger@izw-berlin.de

Feldhasen in Lichtenberg - Wissen, wie der Hase läuft
Leibniz- Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) und Bezirksamt Lichtenberg von Berlin

Seit einigen Jahren ist der Feldhase in Berlin heimisch geworden. Anders als seine Artgenossen auf dem Land, ist der Stadthase jedoch eine bislang unbekannte Größe. Welche Bereiche er in Berlin meidet und welche er bevorzugt, gilt es zunächst herauszufinden. Ihre Sichtungen werden benötigt, um die Hasenvorkommen Berlins zu identifizieren. Zusätzlich sind wir auch auf der Suche nach seinen Hinterlassenschaften. Denn durch das Sammeln von Kotproben können wichtige Informationen zu den Feldhasen in der Stadt erhoben werden. Helfen Sie uns herauszufinden, wie der Hase in Berlin läuft.

Mückenjäger gesucht!
Leibniz-IZW/BIBS
Mit Hilfe der Blutsauger die Artenvielfalt in Berlin und Brandenburg erforschen

Saisonales Projekt - erst wieder im Frühling/Sommer 2020

Melden Sie sich an unter mueckenjaeger@izw-berlin.de

Ein Forscherteam um Dr. Camila Mazzoni am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) sucht Freiwillige, die Mücken fangen: Durch molekularbiologische Untersuchungen des durch die Mücken eingesaugten Blutes kann man die Tierwelt in und um Berlin kartieren und monitoren. Nach erfolgreichem Test sucht das Team nun Bürgerforscherinnen und -forscher, die in ausgewählten Gebieten in zwei Zeiträumen zwischen Juli und September Mücken sammeln. Das Projekt läuft im Rahmen von BIBS: Bridging in Biodiversity Research. Dieses wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Die Bürgerforscher werden mit einem Netz Mücken aus den Bäumen schütteln, schauen, welche von ihnen Blut gesaugt haben (das kann man am Hinterleib erkennen), diese einsammeln und aufbewahren. Alle Mückenjäger bekommen dafür eine Ausrüstung, die sie am Ende des Projektes zusammen mit den gefrorenen Mücken wieder zurückgeben.

Sind Sie interessiert und möchten das Projekt unterstützen? Dann laden wir Sie nach erfolgter Anmeldung unter mueckenjaeger@izw-berlin.de zu einem Workshop ein, in dem Sie mehr erfahren und wir Ihnen zeigen, wie man Mücken fängt und aufbewahrt.

 

Das Berlin-Brandenburgische Institut für Biodiversitätsforschung (BBIB) ist ein Konsortium von universitären und außeruniversitären Einrichtungen in Berlin/ Brandenburg mit Beteiligung des Leibniz-IZW, die zur Biodiversität forschen. Das in diesem Rahmen angesiedelte Projekt BIBS (Bridging in Biodiversity Research) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

 

Forschungsfall Nachtigall
Museum für Naturkunde
Wo singt die Nachtigall in Berlin? Welche Brutstätten bevorzugt sie? Singt der „König in der Nacht“ in Dialekten, und welche Sehnsüchte verbinden Menschen mit dem charakteris-tischen Gesang der Nachtigall? Im Rahmen dieses BMBF geförderten Bürgerforschung

Forschungsfall Nachtigall Wo singt die Nachtigall in Berlin? Welche Brutstätten bevorzugt sie? Singt der „König in der Nacht“ in Dialekten, und welche Sehnsüchte verbinden Menschen mit dem charakteris-tischen Gesang der Nachtigall? Im Rahmen dieses BMBF geförderten Bürgerforschungs-Projektes will das Museum für Naturkunde Berlin diesen Fragen gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern nachgehen. Zwischen Ende April bis Anfang Juli können Interessierte mit Hilfe der vom MfN entwickelten Naturblick App oder mit alternativen Aufnahmemethoden Tonaufnahmen des Nachtigall-Gesangs sammeln. Die Gesangsstücke der Nachtigallen werden automatisch für jeden hör- und analysierbar auf die Landkarte der Nachtigall-Webseite hochgeladen. Die zusammengetragenen Daten sollen gemeinsam - durch die Bürgerinnen und Bürger und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Teams - analysiert werden. Dabei können neue Erkenntnisse zur Variabilität des Nachtigall-Gesanges und zur aktuellen Verbreitung der Art gewonnen werden. Vielfältige kulturelle Events sind über das Jahr hinweg gemeinsam mit den Bürgerforscherinnen und Bürgerforschern geplant, um das Phänomen Nachtigallen und ihren Gesang im kulturwissenschaftlichen Rahmen zu beleuchten.

forschungsfallnachtigall.de

Email: nachtigall@mfn.berlin

Naturblick App: naturblick.naturkundemuseum.berlin

Facebook Forschungsfall Nachtigall

LETZTE Runde: Berliner Wildtierforscher gesucht! - Fuchs, Waschbär und Co. in unseren Gärten
Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW), Verbundprojekt WTimpact
Für ein bürgerwissenschaftliches Projekt über wildlebende Säugetiere sucht das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) Berliner*innen mit eigenem Garten. Finden Sie gemeinsam mit uns heraus, welche Wildtiere direkt vor unserer Haustür leben.

Beendet!

Zahlreiche Wildtierarten haben in den vergangenen Jahrzehnten den Weg aus dem Umland nach Berlin gefunden und sich hier dauerhaft angesiedelt. Allerdings ist noch relativ wenig darüber bekannt, wo unsere tierischen Nachbarn leben und wie sie mit den Umweltbedingungen im Großstadtdschungel umgehen. Um dies herauszufinden, führt das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) ein bürgerwissenschaftliches Projekt über wildlebende Säugetiere durch. In den bisherigen Runden des Projektes wurden von den Teilnehmenden mithilfe von Wildtierkameras über 20.000 Fotos von 11 wildlebenden Säugetierarten aufgenommen. Für die vierte und letzte Projektrunde, die am 30.03.2020 beginnt und zwei Monate dauert, sucht das Leibniz-IZW jetzt Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit eigenem Garten in Berlin oder im Umland nahe der Stadtgrenze. Interessenten können sich bis zum 16.02.2020 auf www.wildtierforscher-berlin.de bewerben.

Dieses Projekt wird im Rahmen von WTimpact vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

 

 

 

 

 

Urban Jungle Ponds
Dr. Camille Musseau und Team an der Freien Universität Berlin
Mini-Ökosystem betreuen und Insektenbesiedlung beobachten

Ein "Urban Jungle Pond" (Copyright: Dr. Camille Musseau)

Dieses Projekt ist eine Einladung zu einem spannenden Abenteuer Seite an Seite mit professionellen Ökologen. Wenn Sie neugierig sind, ist das die Gelegenheit, mitzumachen! Ihre Aufgaben? Sie müssen sich um ein Mini-Ökoystem kümmern, in dem Sie es ab und zu mit frischem Wasser versorgen und sicherstellen, dass es sicher steht und untergebracht ist. Was bekommen Sie dafür? Wir werden Ihnen zeigen, welche Insekten auf ihrem Balkon leben und wären sehr dankbar für ihre Mithilfe, um den Wissenschatz zur Erhaltung der Biodiversität zu vergrößern.
Die rasch voranschreitende Vergrößerung urbaner Flächen wirft Fragen zur Erhaltung der Biodiversität auf. Die Umwandlung von grünen, natürlichen Flächen in urbane Gebiete kann für die lokale Flora und Fauna fatal sein. Allerdings können diese Umwandlungen auch zur Besiedelung von neuen, von Menschenhand geformten,  Ökosystemen beitragen. In der Stadt sind die Bedingungen oftmals schnelllebig und speziell: künstliche Lichter bei Nacht, Temperaturveränderungen und Landschaftsbau. Diese einzigartigen Einflüsse der Urbanisierung auf Ökosysteme sind bisher leider noch nicht ausreichend erforscht.
Gewässer in Berlin (und anderen Städten) beinhalten nicht nur natürliche Süsswasserbiotope, sondern auch modifizierte, wie z. B. angepasste Flussverläufe, Baggerseen oder komplett künstliche Wasserquellen wie Springbrunnen, Regentonnen, Pfützen in Reifenstapeln etc. Diese Wasseransammlungen sind oftmals von einer Vielzahl von Lebewesen besiedelt. Gerade kleine, mit Wasser gefüllte Untertöpfe oder Eimer kommen in Großstädten reichlich vor und stellen ein perfektes Habitat für diverse Insektenarten dar.

Urban Jungle Ponds ist ein Projekt von BBIB, der Freien Universität Berlin und dem Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfoscherei.

Verlust der Nacht
Leibniz- Institut für Gewässerbiologie und Binnenfischerei (IGB) und Interdisziplinärer Forschungsverbund Lichtverschmutzung
Weißt du wie viel Sternlein stehen?- Beteiligen Sie sich an einem Forschungsprojekt zur Lichtverschmutzung.

Mit der „Verlust der Nacht“-App kann jeder zum Lichtforscher werden! Die App leitet den Nutzer zu einzelnen Sternen und fragt ihn nach deren Sichtbarkeit. Man lernt auf diese Weise Sterne kennen und hilft den Einfluss künstlichen Lichts auf die Himmelhelligkeit zu bestimmen. Durch Bestimmung der Erkennbarkeit entfernter Sterne können Wissenschaftler dann ermitteln, wie hell der Himmel an diesem Ort ist. Daraus entstehen wiederum Karten, die die Veränderungen der Himmelshelligkeit durch künstliches Licht und ihre Entwicklung über die Jahre zeigen. Die App wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert und steht kostenlos zum Download zur Verfügung. Dann brauchen wir nur noch eine wolkenlose Nacht und los geht’s!

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