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Hast Du mich gesehen?
Sie haben ein Tier (Spuren, Bau, Kadaver...) gesehen und wollen uns davon berichten? Ihre Sichtung nehmen wir gerne hier entgegen. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht unserer Wildtier-Projekte, in denen Sie aktiv mitforschen können:


Neue Runde: Berliner Wildtierforscher gesucht! - Fuchs, Waschbär und Co. in unseren Gärten
Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW), Verbundprojekt WTimpact
Für ein bürgerwissenschaftliches Projekt über wildlebende Säugetiere sucht das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) Berliner*innen mit eigenem Garten. Finden Sie gemeinsam mit uns heraus, welche Wildtiere direkt vor unserer Haustür leben.
Fuchs abgelichtet durch eine Wildtierkamera

Zahlreiche Wildtierarten haben in den vergangenen Jahrzehnten den Weg nach Berlin gefunden und sich hier dauerhaft angesiedelt. Allerdings ist noch relativ wenig darüber bekannt, wo unsere tierischen Nachbarn leben und wie sie mit den Umweltbedingungen im Großstadtdschungel umgehen. Um dies herauszufinden, führt das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) ein bürgerwissenschaftliches Projekt über wildlebende Säugetiere durch, das vier vergleichbare Projektrunden umfasst. Für die dritte Projektrunde, die Ende September beginnt und zwei Monate dauert, sucht das Leibniz-IZW jetzt Berliner*innen mit eigenem Garten. Interessenten können sich bis zum 01.09.2019 auf www.wildtierforscher-berlin.de bewerben.

Dieses Projekt wird im Rahmen von WTimpact vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

 

 

 

 

 

Mückenjäger gesucht!
Leibniz-IZW/BIBS
Mit Hilfe der Blutsauger die Artenvielfalt in Berlin und Brandenburg erforschen
Mückenjäger. Copyright Camila Mazzoni

Melden Sie sich an unter mueckenjaeger@izw-berlin.de

Ein Forscherteam um Dr. Camila Mazzoni am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) sucht Freiwillige, die Mücken fangen: Durch molekularbiologische Untersuchungen des durch die Mücken eingesaugten Blutes kann man die Tierwelt in und um Berlin kartieren und monitoren. Nach erfolgreichem Test sucht das Team nun Bürgerforscherinnen und -forscher, die in ausgewählten Gebieten in zwei Zeiträumen zwischen Juli und September Mücken sammeln. Das Projekt läuft im Rahmen von BIBS: Bridging in Biodiversity Research. Dieses wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Die Bürgerforscher werden mit einem Netz Mücken aus den Bäumen schütteln, schauen, welche von ihnen Blut gesaugt haben (das kann man am Hinterleib erkennen), diese einsammeln und aufbewahren. Alle Mückenjäger bekommen dafür eine Ausrüstung, die sie am Ende des Projektes zusammen mit den gefrorenen Mücken wieder zurückgeben.

Sind Sie interessiert und möchten das Projekt unterstützen? Dann laden wir Sie nach erfolgter Anmeldung unter mueckenjaeger@izw-berlin.de zu einem Workshop ein, in dem Sie mehr erfahren und wir Ihnen zeigen, wie man Mücken fängt und aufbewahrt.

Mückenjäger Gruppe 1:

  • Anmeldeschluss 15. Juli 2019
  • Workshop: Samstag, 20. Juli, 10 - 12 Uhr im Botanischen Garten Berlin (freier Eintritt)
  • Sammelzeitraum: 20. Juli bis 15. August, mindestens zwei Besuche zu jedem festgelegten Ort.

Mückenjäger Gruppe 2:

  • Anmeldeschluss 10. August 2019
  • Workshop: Freitag, 16. August, 17:30 – 19:30 Uhr oder Samstag, 17. August, 10 – 12 Uhr (Datum wird durch Abstimmung der Freiwilligen bestimmt) im Botanischen Garten Berlin (freier Eintritt)
  • Sammelzeitraum: 17. August bis 15. September, mindestens zwei Besuche zu jedem festgelegten Ort.

Das Berlin-Brandenburgische Institut für Biodiversitätsforschung (BBIB) ist ein Konsortium von universitären und außeruniversitären Einrichtungen in Berlin/ Brandenburg mit Beteiligung des Leibniz-IZW, die zur Biodiversität forschen. Das in diesem Rahmen angesiedelte Projekt BIBS (Bridging in Biodiversity Research) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Urban Jungle Ponds
Dr. Camille Musseau und Team an der Freien Universität Berlin
Mini-Ökosystem betreuen und Insektenbesiedlung beobachten

Ein "Urban Jungle Pond" (Copyright: Dr. Camille Musseau)

Dieses Projekt ist eine Einladung zu einem spannenden Abenteuer Seite an Seite mit professionellen Ökologen. Wenn Sie neugierig sind, ist das die Gelegenheit, mitzumachen! Ihre Aufgaben? Sie müssen sich um ein Mini-Ökoystem kümmern, in dem Sie es ab und zu mit frischem Wasser versorgen und sicherstellen, dass es sicher steht und untergebracht ist. Was bekommen Sie dafür? Wir werden Ihnen zeigen, welche Insekten auf ihrem Balkon leben und wären sehr dankbar für ihre Mithilfe, um den Wissenschatz zur Erhaltung der Biodiversität zu vergrößern.
Die rasch voranschreitende Vergrößerung urbaner Flächen wirft Fragen zur Erhaltung der Biodiversität auf. Die Umwandlung von grünen, natürlichen Flächen in urbane Gebiete kann für die lokale Flora und Fauna fatal sein. Allerdings können diese Umwandlungen auch zur Besiedelung von neuen, von Menschenhand geformten,  Ökosystemen beitragen. In der Stadt sind die Bedingungen oftmals schnelllebig und speziell: künstliche Lichter bei Nacht, Temperaturveränderungen und Landschaftsbau. Diese einzigartigen Einflüsse der Urbanisierung auf Ökosysteme sind bisher leider noch nicht ausreichend erforscht.
Gewässer in Berlin (und anderen Städten) beinhalten nicht nur natürliche Süsswasserbiotope, sondern auch modifizierte, wie z. B. angepasste Flussverläufe, Baggerseen oder komplett künstliche Wasserquellen wie Springbrunnen, Regentonnen, Pfützen in Reifenstapeln etc. Diese Wasseransammlungen sind oftmals von einer Vielzahl von Lebewesen besiedelt. Gerade kleine, mit Wasser gefüllte Untertöpfe oder Eimer kommen in Großstädten reichlich vor und stellen ein perfektes Habitat für diverse Insektenarten dar.

Urban Jungle Ponds ist ein Projekt von BBIB, der Freien Universität Berlin und dem Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfoscherei.

Fledermausforscher in Berlin gesucht!
Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW), Verbundprojekt WTimpact
Sie leben mitten unter uns und doch meist so versteckt - Fledermäuse in der Stadt. Berlin ist besonders attraktiv für Fledermäuse. Die Anmeldung für die erste Runde startet am 08. April 2019.
Fledermausforscher, Copyright Christof Häberle

Finden Sie mit uns gemeinsam mehr über unsere nächtlichen Nachbarn heraus: Wir suchen Berliner*innen, welche mit uns im Mai & Juni mehr darüber herausfinden möchten, warum so viele Fledermausarten in Berlin und wo im Stadtgebiet sie unterwegs sind. Fledermausrufe sind für Menschen normalerweise nicht wahrnehmbar, weil sie im Ultraschallbereich liegen. Das Team von WTimpact stellt Ihnen deshalb einen Fledermausdetektor zur Verfügung: Die Geräte erkennen die Rufe der Tiere, nehmen sie auf, und wandeln sie in Töne um, die Sie hören können. Als Teilnehmer des Projekts gehen Sie innerhalb von zwei Wochen zweimal eine festgelegte Route in Berlin mit dem Fledermausdetektor ab. Anschließend laden Sie die aufgenommenen Fledermausrufe auf der Internetplattform hoch. Dort werden sie von Wissenschaftlern mithilfe einer speziellen Software ausgewertet, so können die Rufe verschiedenen Fledermausarten zugeordnet werden. Über die Internetplattform erhalten Sie ihre ausgewerteten Daten zurück und können Schaubilder erstellen, die einen Überblick über das Vorkommen und die Lebensweise von Fledermäusen in Berlin liefern. Im Forum können Sie sich mit den anderen Teilnehmern des Projekts austauschen.

Mehr zum Projekt finden Sie hier: https://www.fledermausforscher-berlin.de/

Forschungsfall Nachtigall
Museum für Naturkunde
Wo singt die Nachtigall in Berlin? Welche Brutstätten bevorzugt sie? Singt der „König in der Nacht“ in Dialekten, und welche Sehnsüchte verbinden Menschen mit dem charakteris-tischen Gesang der Nachtigall? Im Rahmen dieses BMBF geförderten Bürgerforschung

Forschungsfall Nachtigall Wo singt die Nachtigall in Berlin? Welche Brutstätten bevorzugt sie? Singt der „König in der Nacht“ in Dialekten, und welche Sehnsüchte verbinden Menschen mit dem charakteris-tischen Gesang der Nachtigall? Im Rahmen dieses BMBF geförderten Bürgerforschungs-Projektes will das Museum für Naturkunde Berlin diesen Fragen gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern nachgehen. Zwischen Ende April bis Anfang Juli können Interessierte mit Hilfe der vom MfN entwickelten Naturblick App oder mit alternativen Aufnahmemethoden Tonaufnahmen des Nachtigall-Gesangs sammeln. Die Gesangsstücke der Nachtigallen werden automatisch für jeden hör- und analysierbar auf die Landkarte der Nachtigall-Webseite hochgeladen. Die zusammengetragenen Daten sollen gemeinsam - durch die Bürgerinnen und Bürger und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Teams - analysiert werden. Dabei können neue Erkenntnisse zur Variabilität des Nachtigall-Gesanges und zur aktuellen Verbreitung der Art gewonnen werden. Vielfältige kulturelle Events sind über das Jahr hinweg gemeinsam mit den Bürgerforscherinnen und Bürgerforschern geplant, um das Phänomen Nachtigallen und ihren Gesang im kulturwissenschaftlichen Rahmen zu beleuchten.

forschungsfallnachtigall.de

Email: nachtigall@mfn.berlin

Naturblick App: naturblick.naturkundemuseum.berlin

Facebook Forschungsfall Nachtigall

Stadt - Mensch
Leibniz- Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW)
Erfassen von menschlicher Aktivität im öffentlichen Raum

Städte bilden für Wildtiere Lebensräume voller Barrieren und Störungen, denen sie in ihren natürlichen Lebensräumen nicht oder kaum ausgesetzt sind.
Das IZW erforscht wie sich Wildtiere wie Fuchs, Waschbär, Hase oder Igel an den Lebensraum Stadt anpassen und wie sich ihr Verhalten durch diesen neuen Lebensraum verändert. Hierfür sammeln wir Bewegungsdaten von Wildtieren im Stadtgebiet. Um jedoch zu verstehen, wie das Verhalten der Tiere durch menschliche Aktivitäten beeinflusst wird, müssen wir diese an verschiedenen Punkten der Stadt messen. Ist beispielsweise eine Grünfläche wirklich ein störungsarmer Rückzug Ort? Wie viele Radfahrer, Passanten oder Hunde sind in Berlin unterwegs? Werden Sie Teil der Wildtierforschung und helfen Sie uns, das herauszufinden!

Igelsuchlauf: „Finde den Igel!“
Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW)
Saisonale Aufgabe: zum Mitforschen von Mai bis Oktober
Igel / (c) Kimmig

Igel gibt es in Berlin fast überall. Wie viele es sind und wo sie leben, muss noch erforscht werden. Da Berlin eine sehr grüne Stadt ist, finden die Tiere hier viele Versteckmöglichkeiten. Helfen Sie uns herauszufinden, welche Grünanlagen bei den Igeln besonders beliebt sein könnten und lernen Sie dabei die bevorzugten Lebensbedingungen Ihres Nachbarn, des Igels, besser kennen! In dieser Aufgabe begeben Sie sich auf einen nächtlichen Spaziergang in einer Grünanlage in Ihrer Umgebung und finden eventuell den einen oder andren Igel.

„Igelfreundlich oder nicht?! Das ist hier die Frage!“
Leibniz- Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW)
Parkkartierung

Igel gibt es in Berlin fast überall. Wie viele es sind und wo sie leben, muss noch erforscht werden. Da Berlin eine sehr grüne Stadt ist, finden die Tiere hier viele Versteckmöglichkeiten. Helfen Sie uns herauszufinden, welche Grünanlagen bei den Igeln besonders beliebt sein könnten und lernen Sie dabei die bevorzugten Lebensbedingungen Ihres Nachbarn, des Igels, besser kennen! In dieser Aufgabe erkunden Sie eine Grünanlage in Ihrer Umgebung, schätzen die Lebensraumstruktur des Gebietes ein und finden eventuell die eine oder andere Igel-Spur.

Verlust der Nacht
Leibniz- Institut für Gewässerbiologie und Binnenfischerei (IGB) und Interdisziplinärer Forschungsverbund Lichtverschmutzung
Weißt du wie viel Sternlein stehen?- Beteiligen Sie sich an einem Forschungsprojekt zur Lichtverschmutzung.

Mit der „Verlust der Nacht“-App kann jeder zum Lichtforscher werden! Die App leitet den Nutzer zu einzelnen Sternen und fragt ihn nach deren Sichtbarkeit. Man lernt auf diese Weise Sterne kennen und hilft den Einfluss künstlichen Lichts auf die Himmelhelligkeit zu bestimmen. Durch Bestimmung der Erkennbarkeit entfernter Sterne können Wissenschaftler dann ermitteln, wie hell der Himmel an diesem Ort ist. Daraus entstehen wiederum Karten, die die Veränderungen der Himmelshelligkeit durch künstliches Licht und ihre Entwicklung über die Jahre zeigen. Die App wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert und steht kostenlos zum Download zur Verfügung. Dann brauchen wir nur noch eine wolkenlose Nacht und los geht’s!

Feldhasen in Lichtenberg - Wissen, wie der Hase läuft
Leibniz- Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) und Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Junghase / (c) Konstantin Börner

Seit einigen Jahren ist der Feldhase in Berlin heimisch geworden. Anders als seine Artgenossen auf dem Land, ist der Stadthase jedoch eine bislang unbekannte Größe. Welche Bereiche er in Berlin meidet und welche er bevorzugt, gilt es zunächst herauszufinden. Ihre Sichtungen werden benötigt, um die Hasenvorkommen Berlins zu identifizieren. Zusätzlich sind wir auch auf der Suche nach seinen Hinterlassenschaften. Denn durch das Sammeln von Kotproben können wichtige Informationen zu den Feldhasen in der Stadt erhoben werden. Helfen Sie uns herauszufinden, wie der Hase in Berlin läuft.

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