News

20.05.2018

Wolf bei Horgen gesichtet (PD)

Wie KORA berichtet, hat am Montag, 14. Mai 2018, vormittags, eine Privatperson in einem Weiler auf dem Gemeindegebiet von Horgen von ihrem Haus aus ein hunde√§hnliches Tier gesichtet und fotografiert. Die √úberpr√ľfung des Bildes durch Fachleute hat zweifelsfrei ergeben, dass es sich um einen Wolf handelt. F√ľr das Aussehen eines Wolfs typisch ist neben der √Ąhnlichkeit mit einem Sch√§ferhund der relativ kurze Schwanz und die helle Gesichtsmaske.

Horgen liegt nur gerade 20 Min. mit der Bahn von Z√ľrich entfernt. Es besteht kein Grund zur Sorge, denn W√∂lfe sind scheu und zur√ľckhaltend. Respekt ist allerdings angesagt, wie die kantonale Jagdverwaltung schreibt.

03.05.2018

Forschungsfall Nachtigall

Wo singt die Nachtigall in Berlin? Welche Brutst√§tten bevorzugt sie? Singt der ‚ÄěK√∂nig in der Nacht‚Äú in Dialekten, und welche Sehns√ľchte verbinden Menschen mit dem charakteris-tischen Gesang der Nachtigall? Im Rahmen dieses BMBF gef√∂rderten B√ľrgerforschungs-Projektes will das Museum f√ľr Naturkunde Berlin diesen Fragen gemeinsam mit B√ľrgerinnen und B√ľrgern nachgehen. Zwischen Ende April bis Anfang Juli k√∂nnen Interessierte mit Hilfe der vom MfN entwickelten Naturblick App oder mit alternativen Aufnahmemethoden Tonaufnahmen des Nachtigall-Gesangs sammeln. Die Gesangsst√ľcke der Nachtigallen werden automatisch f√ľr jeden h√∂r- und analysierbar auf die Landkarte der Nachtigall-Webseite hochgeladen. Die zusammengetragenen Daten sollen gemeinsam - durch die B√ľrgerinnen und B√ľrger und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Teams - analysiert werden. Dabei k√∂nnen neue Erkenntnisse zur Variabilit√§t des Nachtigall-Gesanges und zur aktuellen Verbreitung der Art gewonnen werden. Vielf√§ltige kulturelle Events sind √ľber das Jahr hinweg gemeinsam mit den B√ľrgerforscherinnen und B√ľrgerforschern geplant, um das Ph√§nomen Nachtigallen und ihren Gesang im kulturwissenschaftlichen Rahmen zu beleuchten.

Web forschungsfallnachtigall.de
Facebook Forschungsfall Nachtigall
Naturblick App naturblick.naturkundemuseum.berlin
Email nachtigall@mfn.berlin

10.04.2018

Das Museum f√ľr Naturkunde Berlin beteiligt sich an der weltweiten CityNatureChallenge 2018. Das Leibniz-Institut f√ľr Zoo- und Wildtierforschung und BIBS sind Partner.

Hier gibt es mehr Informationen.

Sei Teil der City Nature Challenge 2018 in Berlin

Über 60 Städte weltweit treten an sich zu messen: Wo werden die meisten Beobachtungen gemacht? In welcher Stadt werden die meisten Arten gefunden?  Welche Stadt hat die meisten Teilnehmer?

Tausende Teilnehmer gehen weltweit zeitgleich raus und beobachten die Natur in ihrer Stadt. Nimm teil und sende uns mit der App Naturblick alle Tiere und Pflanzen die du siehst. Bestimme die Bäume in deiner Straße oder nimm die Amsel im Hinterhof auf. Hilf mit deinen Beobachtungen Berlin, als einzige deutsche Stadt im Wettbewerb, zu gewinnen.

Beginn: Freitag, 27. April 2018                Ende: Montag, 30. April 2018

19.03.2018

P√ľnktlich zur Osterzeit suchen wir Feldhasen und Wildkaninchen. Helfen Sie mit und melden Sie Ihre Beobachtungen!

 

 

 

 

 

Foto: Wildkaninchen (c) pixabay

Möchten Sie an der Aktion teilnehmen, tragen Sie im Kommentarfeld der Meldung "Osteraktion" ein. Unter allen Teilnehmenden verlosen wir wilde Preise!

Die Aktion läuft vom 16.März bis 8. April.

 

17.03.2018


Eichhörnchen in der Tagesschau des Schweizer Fernsehens vom 25.2.2018

Die Tagesschau-Hauptausgabe berichtet vom Aufruf f√ľr den neuen S√§uegtieratlas der Schweiz und Liechtenstein an die Schweizer Bev√∂lkerung, Eichh√∂rnchen zu melden, mit Bildern, auf denen man die Farbe der Eichh√∂rnchen sehen kann.

Link zum Tagesschaubeitrag des Schweizer Fernsehens

18.02.2018


Hermelin im weissen Winterkleid © J. Lampert / wildenachbarn.ch

Verschiedene Tierarten wechseln im Winter ihre Fellfarbe und tragen in der kalten Jahreszeit ein weisses Fell. Sie profitieren damit von einer perfekten Tarnung. Das ist hilfreich als Schutz gegen Feinde (z.B. beim Schneehasen) oder f√ľr die Jagd auf Beutetiere, welche den gut getarnten Beutegreifer nicht bemerken (z.B. beim Hermelin).

Was bedeutet dies nun f√ľr diese Tierarten, wenn die kalte Jahreszeit aufgrund des Klimawandels oft keine weisse Schneedecke mehr bringt? Dieser Frage ist das Team um den Biologen L. Scott Mills an der University of Montana in den USA nachgegangen und untersuchten 21 verschiedene S√§ugetier- und Vogelarten in 60 L√§ndern, die saisonale Farbwechsel vornehmen.

Artikel dazu im Science Magazin (Ausgabe 16.2.2018)

Artikel dazu in der Sonntagszeitung (Ausgabe 18.2.2018)

10.02.2018

‚ÄěWilde Nachbarn‚Äú ist Bestandteil des vom Ministerium f√ľr L√§ndlichen Raum und Verbraucherschutz gef√∂rderten Projekts ‚ÄěWildtiere im Siedlungsraum Baden-W√ľrttembergs‚Äú der Professur f√ľr Wildtier√∂kologie und Wildtiermanagement der Universit√§t Freiburg. Das Web-Portal wird in Zusammenarbeit mit dem Verein StadtNatur betreut. Damit folgt Baden-W√ľrttemberg St√§dten wie Wien, Z√ľrich und Berlin (www.berlin.StadtWildTiere.de), in denen solch eine Meldem√∂glichkeit schon besteht und von der dortigen Bev√∂lkerung gerne angenommen wird.

Nach dem Prinzip der ‚ÄěCitizen Science‚Äú gewinnen B√ľrgerinnen und B√ľrger Daten, die Forscherinnen und Forschern ein Bild von der Verteilung der einzelnen Tierarten √ľber den Siedlungsraum vermitteln. Dadurch wird es m√∂glich, R√ľckschl√ľsse auf Interaktionshotspots zu ziehen ‚Äď also Orte, an denen sich Mensch und Wildtier besonders oft begegnen. Dieses Wissen kann f√ľr das zuk√ľnftige Wildtiermanagement, mit dem Konflikten vorgebeugt werden soll, n√ľtzlich sein. Indem B√ľrger aufgerufen werden, sich an der wissenschaftlichen Forschung zu beteiligen, werden sie gleichzeitig f√ľr das Thema sensibilisiert und vielleicht sogar begeistert. Dies ist dem Forschungsteam zufolge in einer Zeit, in der ein Bezug der Menschen zur Natur schwindet, sehr wichtig.

Medienmitteilung der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg vom 8. Februar 2018

01.02.2018

Am 1. Februar 2018 um 12 Uhr startet das Crowdfunding der StadtWildTiere und Wilde Nachbarn auf der Plattform wemakeit.com. Ziel des Projekts "Wilde Nachbarn entdecken" ist es, ein Wildtierkamera-Verleihsystem auf die Beine zu stellen. Jeder und jede kann sich dann eine sogenannte Fotofalle ausleihen und seine wilden Nachbarn Eichh√∂rnchen, Fuchs, Dachs & Co. entdecken. Jede Unterst√ľtzung in den n√§chsten 33 Tagen ist willkommen und wird von der Gebert-R√ľf-Stiftung √ľber den Science-Booster verdoppelt, ist f√ľr das Projekt also doppelt wertvoll.¬†

Weitere Infos zum Projekt auf wemakeit.com

Das Crowdfunding-Projekt läuft 33 Tage, also noch bis am Montag, 5. März 2018 um 12 Uhr.
Wir freuen uns √ľber jede Unterst√ľtzung, vielen Dank!

24.01.2018


¬© Cornelia H√ľrzeler / stadtwildtiere.ch

Greifv√∂gel mitten in der Stadt: ein Sperber, der im Stadtzentrum ungeachtet der verbl√ľfften Fussg√§nger eine Taube verfolgt, ein Habicht, der sich ein Stadthuhn aus einem Gehege holt, Wander- und Turmfalken, die an Hochkaminen nisten... Greifv√∂gel sind besonders eindr√ľckliche Stadtbewohner, wie dieser wundersch√∂ne Sperber beweist, fotografiert von der StadtNaturBeobachterin Cornelia H√ľrzeler in einem Z√ľrcher Wohnquartier.¬†

20.01.2018

Hermelin in der B√ľndner Region Partnun (¬© Jann Lampert / wildenachbarn.ch)

Pro Natura Schweiz hat als Tier des Jahres 2018 das Hermelin ernannt. Der flinke kleine Jäger ist bei StadtWildTiere und Wilde Nachbarn immer wieder anzutreffen und in der Galerie finden sich erstaunliche Bilder.

Zur Erinnerung: Hermeline haben ein weißes Winterfell, die Schwanzspitze ist jedoch auch im Winter schwarz. Nah verwandt ist das kleinere Mauswiesel. Unterscheidbar sind die beiden Arten anhand eben dieser Schwanzspitze, die beim Hermelin stets schwarz, beim Mauswiesel braun und nie schwarz ist.

Ein Besuch der StadtWildTiere- oder Wilde Nachbarn-Galerie (bei den Tierporträts Hermelin auswählen und dann auf Galerie klicken) lohnt sich!

Mit Hermelin und Mauswiesel beschäftigt sich das Wieselnetz Schweiz und dem grossen Projekt Wiesellandschaft Schweiz.

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