Mitmachen

Hast Du mich gesehen?
Sie haben ein Tier (Spuren, Bau, Kadaver...) gesehen und wollen uns davon berichten? Ihre Sichtung nehmen wir gerne hier entgegen. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht unserer Wildtier-Projekte, in denen Sie aktiv mitforschen können:


Stadt - Mensch
Leibniz- Institut fĂŒr Zoo- und Wildtierforschung (IZW)
Erfassen von menschlicher AktivitÀt im öffentlichen Raum
StĂ€dte bilden fĂŒr Wildtiere LebensrĂ€ume voller Barrieren und Störungen, denen sie in ihren natĂŒrlichen LebensrĂ€umen nicht oder kaum ausgesetzt sind. Das IZW erforscht wie sich Wildtiere wie Fuchs, WaschbĂ€r, Hase oder Igel an den Lebensraum Stadt anpassen und wie sich ihr Verhalten durch diesen neuen Lebensraum verĂ€ndert. HierfĂŒr sammeln wir Bewegungsdaten von Wildtieren im Stadtgebiet. Um jedoch zu verstehen, wie das Verhalten der Tiere durch menschliche AktivitĂ€ten beeinflusst wird, mĂŒssen wir diese an verschiedenen Punkten der Stadt messen. Ist beispielsweise eine GrĂŒnflĂ€che wirklich ein störungsarmer RĂŒckzug Ort? Wie viele Radfahrer, Passanten oder Hunde sind in Berlin unterwegs? Werden Sie Teil der Wildtierforschung und helfen Sie uns, das herauszufinden!
Wie ernÀhren sich Berliner WaschbÀren?
Leibniz-Institut fĂŒr Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW)
Melden von WaschbÀrlatrinen (-toiletten)
WaschbĂ€ren gehören in Deutschland zu den erfolgreichsten Neuankömmlingen (Neozoen) in der Tierwelt. Sie kommen immer hĂ€ufiger in StĂ€dten vor und sind besonders in Berlin auf dem Vormarsch. Aber wovon ernĂ€hren sich die „BĂ€ren“ im Großstadtdschungel? Um diese Frage beantworten zu können, benötigen wir ihre Hilfe. Haben Sie eine WaschbĂ€rlatrine auf dem Dachboden oder in der Gartenlaube, oder haben Sie bei einem Spaziergang eine entdeckt? WĂ€ren sie dazu bereit, dass alle ein bis zwei Wochen eine Wissenschaftlerin bei Ihnen vorbeikommt, um Proben von eben dieser Latrine zu sammeln? Mit Hilfe der gesammelten Kotproben kann die Nahrungszusammensetzung der WaschbĂ€ren untersucht, und somit eine Antwort auf die Frage gegeben werden. Wenn Sie mitmachen wollen, melden Sie sich bitte bei Carolin Weh: weh@izw-berlin.de
Igelsuchlauf: „Finde den Igel!“
Leibniz-Institut fĂŒr Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW)
Saisonale Aufgabe: zum Mitforschen von Mai bis Oktober
Igel / (c) Kimmig
Igel gibt es in Berlin fast ĂŒberall. Wie viele es sind und wo sie leben, muss noch erforscht werden. Da Berlin eine sehr grĂŒne Stadt ist, finden die Tiere hier viele Versteckmöglichkeiten. Helfen Sie uns herauszufinden, welche GrĂŒnanlagen bei den Igeln besonders beliebt sein könnten und lernen Sie dabei die bevorzugten Lebensbedingungen Ihres Nachbarn, des Igels, besser kennen! In dieser Aufgabe begeben Sie sich auf einen nĂ€chtlichen Spaziergang in einer GrĂŒnanlage in Ihrer Umgebung und finden eventuell den einen oder andren Igel.
„Igelfreundlich oder nicht?! Das ist hier die Frage!“
Leibniz- Institut fĂŒr Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW)
Parkkartierung
Igel gibt es in Berlin fast ĂŒberall. Wie viele es sind und wo sie leben, muss noch erforscht werden. Da Berlin eine sehr grĂŒne Stadt ist, finden die Tiere hier viele Versteckmöglichkeiten. Helfen Sie uns herauszufinden, welche GrĂŒnanlagen bei den Igeln besonders beliebt sein könnten und lernen Sie dabei die bevorzugten Lebensbedingungen Ihres Nachbarn, des Igels, besser kennen! In dieser Aufgabe erkunden Sie eine GrĂŒnanlage in Ihrer Umgebung, schĂ€tzen die Lebensraumstruktur des Gebietes ein und finden eventuell die eine oder andere Igel-Spur.
Hund und Eidechse – Nachbarn oder Gegner?
Freie UniversitÀt Berlin (BIBS-Projekt)
Hunde zÀhlen
(c) Julia Dusin
Die gesetzlich geschĂŒtzten Zauneidechsen sind in Berlin noch relativ weit verbreitet. Jedoch ist mit einem zukĂŒnftigen Abnehmen der BestĂ€nde zu rechnen. Dazu tragen unter anderem die BautĂ€tigkeit in der Stadt und der damit einhergehende Lebensraumverlust bei. Welche Faktoren sich außerdem negativ auf die Art auswirken, soll in einer Forschungsarbeit geklĂ€rt werden. Als ein eventuell wichtiger Faktor gelten Hunde. Bei der KlĂ€rung dieser Frage können Sie uns behilflich sein, indem Sie in 15-Minuten-Einheiten unauffĂ€llig Hunde und ihre Besitzer auf verschiedenen GrĂŒnflĂ€chen in der ganzen Stadt zĂ€hlen und uns ĂŒber ihre Anzahl und ihr Verhalten Auskunft geben.
Verlust der Nacht
Leibniz- Institut fĂŒr GewĂ€sserbiologie und Binnenfischerei (IGB) und InterdisziplinĂ€rer Forschungsverbund Lichtverschmutzung
Weißt du wie viel Sternlein stehen?- Beteiligen Sie sich an einem Forschungsprojekt zur Lichtverschmutzung.
Mit der „Verlust der Nacht“-App kann jeder zum Lichtforscher werden! Die App leitet den Nutzer zu einzelnen Sternen und fragt ihn nach deren Sichtbarkeit. Man lernt auf diese Weise Sterne kennen und hilft den Einfluss kĂŒnstlichen Lichts auf die Himmelhelligkeit zu bestimmen. Durch Bestimmung der Erkennbarkeit entfernter Sterne können Wissenschaftler dann ermitteln, wie hell der Himmel an diesem Ort ist. Daraus entstehen wiederum Karten, die die VerĂ€nderungen der Himmelshelligkeit durch kĂŒnstliches Licht und ihre Entwicklung ĂŒber die Jahre zeigen. Die App wurde vom Bundesministerium fĂŒr Bildung und Forschung (BMBF) finanziert und steht kostenlos zum Download zur VerfĂŒgung. Dann brauchen wir nur noch eine wolkenlose Nacht und los geht’s!
Feldhasen in Lichtenberg - Wissen, wie der Hase lÀuft
Leibniz- Institut fĂŒr Zoo- und Wildtierforschung (IZW) und Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Junghase / (c) Konstantin Börner
Seit einigen Jahren ist der Feldhase in Berlin heimisch geworden. Anders als seine Artgenossen auf dem Land, ist der Stadthase jedoch eine bislang unbekannte GrĂ¶ĂŸe. Welche Bereiche er in Berlin meidet und welche er bevorzugt, gilt es zunĂ€chst herauszufinden. Ihre Sichtungen werden benötigt, um die Hasenvorkommen Berlins zu identifizieren. ZusĂ€tzlich sind wir auch auf der Suche nach seinen Hinterlassenschaften. Denn durch das Sammeln von Kotproben können wichtige Informationen zu den Feldhasen in der Stadt erhoben werden. Helfen Sie uns herauszufinden, wie der Hase in Berlin lĂ€uft.

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