Mitmachen

Hast Du mich gesehen?
Sie haben ein Tier (Spuren, Bau, Kadaver...) gesehen und wollen uns davon berichten? Ihre Sichtung nehmen wir gerne hier entgegen. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht unserer Wildtier-Projekte, in denen Sie aktiv mitforschen können:


Berliner Wildtierforscher gesucht! - Fuchs, WaschbÀr und Co. in unseren GÀrten
Leibniz-Institut fĂŒr Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW), Verbundprojekt WTimpact
FĂŒr ein bĂŒrgerwissenschaftliches Projekt ĂŒber wildlebende SĂ€ugetiere sucht das Leibniz-Institut fĂŒr Zoo- und Wildtierforschung (IZW) Berliner*innen mit eigenem Garten. Finden Sie gemeinsam mit uns heraus, welche Wildtiere direkt vor unserer HaustĂŒr leben.

Und so werden Sie zum Wildtierforscher: Sie bekommen eine Wildtierkamera zur VerfĂŒgung gestellt, die Sie vier Wochen lang auf Ihrem GrundstĂŒck anbringen. Die Kamera ist mit einem Bewegungssensor ausgestattet und macht automatisch Fotos von Tieren, die Ihren Garten aufsuchen – lassen Sie sich ĂŒberraschen! Anschließend laden Sie die Kamerabilder auf unserer Internetplattform hoch. Dort können Sie die eigenen Fotos und die von anderen Teilnehmenden bestimmen, die gewonnenen Daten grafisch darstellen und sie anhand von statistischen Tests auswerten. Vergleichen Sie Ihre Daten mit den Daten von anderen Teilnehmenden und diskutieren Sie Ihre Ergebnisse im Forum. So bekommen Sie einen Überblick ĂŒber die Verbreitung und das Verhalten von Wildtieren in Berlin und tragen zu unserem Forschungsprojekt bei. Helfen Sie uns außerdem, mehr ĂŒber Ihr Forschungserlebnis herauszufinden, indem Sie entsprechende Fragebögen ausfĂŒllen. So tragen Sie dazu bei, zukĂŒnftige Projekte zu verbessern.
In den nĂ€chsten Jahren (2018-2020) wird es vier DurchgĂ€nge des Kameraprojekts geben, die jeweils zwei Monate dauern. Bewerben Sie sich jetzt fĂŒr eine Teilnahme an der ersten Feldphase, die im Oktober 2018 startet.
Mehr Informationen und den Link zur Bewerbung finden Sie auf: www.wildtierforscher-berlin.de

Dieses Projekt wird im Rahmen von WTimpact vom Bundesministerium fĂŒr Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

 

 

 

 

Urban Jungle Ponds
Dr. Camille Musseau und Team an der Freien UniversitÀt Berlin
Mini-Ökosystem betreuen und Insektenbesiedlung beobachten

Ein "Urban Jungle Pond" (Copyright: Dr. Camille Musseau)

Dieses Projekt ist eine Einladung zu einem spannenden Abenteuer Seite an Seite mit professionellen Ökologen. Wenn Sie neugierig sind, ist das die Gelegenheit, mitzumachen! Ihre Aufgaben? Sie mĂŒssen sich um ein Mini-Ökoystem kĂŒmmern, in dem Sie es ab und zu mit frischem Wasser versorgen und sicherstellen, dass es sicher steht und untergebracht ist. Was bekommen Sie dafĂŒr? Wir werden Ihnen zeigen, welche Insekten auf ihrem Balkon leben und wĂ€ren sehr dankbar fĂŒr ihre Mithilfe, um den Wissenschatz zur Erhaltung der BiodiversitĂ€t zu vergrĂ¶ĂŸern.
Die rasch voranschreitende VergrĂ¶ĂŸerung urbaner FlĂ€chen wirft Fragen zur Erhaltung der BiodiversitĂ€t auf. Die Umwandlung von grĂŒnen, natĂŒrlichen FlĂ€chen in urbane Gebiete kann fĂŒr die lokale Flora und Fauna fatal sein. Allerdings können diese Umwandlungen auch zur Besiedelung von neuen, von Menschenhand geformten,  Ökosystemen beitragen. In der Stadt sind die Bedingungen oftmals schnelllebig und speziell: kĂŒnstliche Lichter bei Nacht, TemperaturverĂ€nderungen und Landschaftsbau. Diese einzigartigen EinflĂŒsse der Urbanisierung auf Ökosysteme sind bisher leider noch nicht ausreichend erforscht.
GewĂ€sser in Berlin (und anderen StĂ€dten) beinhalten nicht nur natĂŒrliche SĂŒsswasserbiotope, sondern auch modifizierte, wie z. B. angepasste FlussverlĂ€ufe, Baggerseen oder komplett kĂŒnstliche Wasserquellen wie Springbrunnen, Regentonnen, PfĂŒtzen in Reifenstapeln etc. Diese Wasseransammlungen sind oftmals von einer Vielzahl von Lebewesen besiedelt. Gerade kleine, mit Wasser gefĂŒllte Untertöpfe oder Eimer kommen in GroßstĂ€dten reichlich vor und stellen ein perfektes Habitat fĂŒr diverse Insektenarten dar.

Urban Jungle Ponds ist ein Projekt von BBIB, der Freien UniversitĂ€t Berlin und dem Leibniz-Institut fĂŒr GewĂ€sserökologie und Binnenfoscherei.

Forschungsfall Nachtigall
Museum fĂŒr Naturkunde
Wo singt die Nachtigall in Berlin? Welche BrutstĂ€tten bevorzugt sie? Singt der „König in der Nacht“ in Dialekten, und welche SehnsĂŒchte verbinden Menschen mit dem charakteris-tischen Gesang der Nachtigall? Im Rahmen dieses BMBF geförderten BĂŒrgerforschung

Forschungsfall Nachtigall Wo singt die Nachtigall in Berlin? Welche BrutstĂ€tten bevorzugt sie? Singt der „König in der Nacht“ in Dialekten, und welche SehnsĂŒchte verbinden Menschen mit dem charakteris-tischen Gesang der Nachtigall? Im Rahmen dieses BMBF geförderten BĂŒrgerforschungs-Projektes will das Museum fĂŒr Naturkunde Berlin diesen Fragen gemeinsam mit BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern nachgehen. Zwischen Ende April bis Anfang Juli können Interessierte mit Hilfe der vom MfN entwickelten Naturblick App oder mit alternativen Aufnahmemethoden Tonaufnahmen des Nachtigall-Gesangs sammeln. Die GesangsstĂŒcke der Nachtigallen werden automatisch fĂŒr jeden hör- und analysierbar auf die Landkarte der Nachtigall-Webseite hochgeladen. Die zusammengetragenen Daten sollen gemeinsam - durch die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Teams - analysiert werden. Dabei können neue Erkenntnisse zur VariabilitĂ€t des Nachtigall-Gesanges und zur aktuellen Verbreitung der Art gewonnen werden. VielfĂ€ltige kulturelle Events sind ĂŒber das Jahr hinweg gemeinsam mit den BĂŒrgerforscherinnen und BĂŒrgerforschern geplant, um das PhĂ€nomen Nachtigallen und ihren Gesang im kulturwissenschaftlichen Rahmen zu beleuchten.

forschungsfallnachtigall.de

Email: nachtigall@mfn.berlin

Naturblick App: naturblick.naturkundemuseum.berlin

Facebook Forschungsfall Nachtigall

Stadt - Mensch
Leibniz- Institut fĂŒr Zoo- und Wildtierforschung (IZW)
Erfassen von menschlicher AktivitÀt im öffentlichen Raum

StĂ€dte bilden fĂŒr Wildtiere LebensrĂ€ume voller Barrieren und Störungen, denen sie in ihren natĂŒrlichen LebensrĂ€umen nicht oder kaum ausgesetzt sind.
Das IZW erforscht wie sich Wildtiere wie Fuchs, WaschbĂ€r, Hase oder Igel an den Lebensraum Stadt anpassen und wie sich ihr Verhalten durch diesen neuen Lebensraum verĂ€ndert. HierfĂŒr sammeln wir Bewegungsdaten von Wildtieren im Stadtgebiet. Um jedoch zu verstehen, wie das Verhalten der Tiere durch menschliche AktivitĂ€ten beeinflusst wird, mĂŒssen wir diese an verschiedenen Punkten der Stadt messen. Ist beispielsweise eine GrĂŒnflĂ€che wirklich ein störungsarmer RĂŒckzug Ort? Wie viele Radfahrer, Passanten oder Hunde sind in Berlin unterwegs? Werden Sie Teil der Wildtierforschung und helfen Sie uns, das herauszufinden!

Wie ernÀhren sich Berliner WaschbÀren?
Leibniz-Institut fĂŒr Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW)
Melden von WaschbÀrlatrinen (-toiletten)

WaschbÀren gehören in Deutschland zu den erfolgreichsten Neuankömmlingen (Neozoen) in der Tierwelt. Sie kommen immer hÀufiger in StÀdten vor und sind besonders in Berlin auf dem Vormarsch.
Aber wovon ernĂ€hren sich die „BĂ€ren“ im Großstadtdschungel? Um diese Frage beantworten zu können, benötigen wir ihre Hilfe.
Haben Sie eine WaschbÀrlatrine auf dem Dachboden oder in der Gartenlaube, oder haben Sie bei einem Spaziergang eine entdeckt? WÀren sie dazu bereit, dass alle ein bis zwei Wochen eine Wissenschaftlerin bei Ihnen vorbeikommt, um Proben von eben dieser Latrine zu sammeln? Mit Hilfe der gesammelten Kotproben kann die Nahrungszusammensetzung der WaschbÀren untersucht, und somit eine Antwort auf die Frage gegeben werden.
Wenn Sie mitmachen wollen, melden Sie sich bitte bei Carolin Weh: weh@izw-berlin.de

Igelsuchlauf: „Finde den Igel!“
Leibniz-Institut fĂŒr Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW)
Saisonale Aufgabe: zum Mitforschen von Mai bis Oktober
Igel / (c) Kimmig

Igel gibt es in Berlin fast ĂŒberall. Wie viele es sind und wo sie leben, muss noch erforscht werden. Da Berlin eine sehr grĂŒne Stadt ist, finden die Tiere hier viele Versteckmöglichkeiten. Helfen Sie uns herauszufinden, welche GrĂŒnanlagen bei den Igeln besonders beliebt sein könnten und lernen Sie dabei die bevorzugten Lebensbedingungen Ihres Nachbarn, des Igels, besser kennen! In dieser Aufgabe begeben Sie sich auf einen nĂ€chtlichen Spaziergang in einer GrĂŒnanlage in Ihrer Umgebung und finden eventuell den einen oder andren Igel.

„Igelfreundlich oder nicht?! Das ist hier die Frage!“
Leibniz- Institut fĂŒr Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW)
Parkkartierung

Igel gibt es in Berlin fast ĂŒberall. Wie viele es sind und wo sie leben, muss noch erforscht werden. Da Berlin eine sehr grĂŒne Stadt ist, finden die Tiere hier viele Versteckmöglichkeiten. Helfen Sie uns herauszufinden, welche GrĂŒnanlagen bei den Igeln besonders beliebt sein könnten und lernen Sie dabei die bevorzugten Lebensbedingungen Ihres Nachbarn, des Igels, besser kennen! In dieser Aufgabe erkunden Sie eine GrĂŒnanlage in Ihrer Umgebung, schĂ€tzen die Lebensraumstruktur des Gebietes ein und finden eventuell die eine oder andere Igel-Spur.

Hund und Eidechse – Nachbarn oder Gegner?
Freie UniversitÀt Berlin (BIBS-Projekt)
Hunde zÀhlen
(c) Julia Dusin

Die gesetzlich geschĂŒtzten Zauneidechsen sind in Berlin noch relativ weit verbreitet. Jedoch ist mit einem zukĂŒnftigen Abnehmen der BestĂ€nde zu rechnen. Dazu tragen unter anderem die BautĂ€tigkeit in der Stadt und der damit einhergehende Lebensraumverlust bei. Welche Faktoren sich außerdem negativ auf die Art auswirken, soll in einer Forschungsarbeit geklĂ€rt werden. Als ein eventuell wichtiger Faktor gelten Hunde. Bei der KlĂ€rung dieser Frage können Sie uns behilflich sein, indem Sie in 15-Minuten-Einheiten unauffĂ€llig Hunde und ihre Besitzer auf verschiedenen GrĂŒnflĂ€chen in der ganzen Stadt zĂ€hlen und uns ĂŒber ihre Anzahl und ihr Verhalten Auskunft geben.

Verlust der Nacht
Leibniz- Institut fĂŒr GewĂ€sserbiologie und Binnenfischerei (IGB) und InterdisziplinĂ€rer Forschungsverbund Lichtverschmutzung
Weißt du wie viel Sternlein stehen?- Beteiligen Sie sich an einem Forschungsprojekt zur Lichtverschmutzung.

Mit der „Verlust der Nacht“-App kann jeder zum Lichtforscher werden! Die App leitet den Nutzer zu einzelnen Sternen und fragt ihn nach deren Sichtbarkeit. Man lernt auf diese Weise Sterne kennen und hilft den Einfluss kĂŒnstlichen Lichts auf die Himmelhelligkeit zu bestimmen. Durch Bestimmung der Erkennbarkeit entfernter Sterne können Wissenschaftler dann ermitteln, wie hell der Himmel an diesem Ort ist. Daraus entstehen wiederum Karten, die die VerĂ€nderungen der Himmelshelligkeit durch kĂŒnstliches Licht und ihre Entwicklung ĂŒber die Jahre zeigen. Die App wurde vom Bundesministerium fĂŒr Bildung und Forschung (BMBF) finanziert und steht kostenlos zum Download zur VerfĂŒgung. Dann brauchen wir nur noch eine wolkenlose Nacht und los geht’s!

Feldhasen in Lichtenberg - Wissen, wie der Hase lÀuft
Leibniz- Institut fĂŒr Zoo- und Wildtierforschung (IZW) und Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Junghase / (c) Konstantin Börner

Seit einigen Jahren ist der Feldhase in Berlin heimisch geworden. Anders als seine Artgenossen auf dem Land, ist der Stadthase jedoch eine bislang unbekannte GrĂ¶ĂŸe. Welche Bereiche er in Berlin meidet und welche er bevorzugt, gilt es zunĂ€chst herauszufinden. Ihre Sichtungen werden benötigt, um die Hasenvorkommen Berlins zu identifizieren. ZusĂ€tzlich sind wir auch auf der Suche nach seinen Hinterlassenschaften. Denn durch das Sammeln von Kotproben können wichtige Informationen zu den Feldhasen in der Stadt erhoben werden. Helfen Sie uns herauszufinden, wie der Hase in Berlin lĂ€uft.

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